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Versandbuchhandel

Aus ErwerbungsWiki

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Buchhandelszweig, der Bücher auf schriftliche Bestellung hin versendet und im Gegensatz zum Sortimentsbuchhandel kein Ladengeschäft vorhält.

In Deutschland umfasst der Versandbuchhandel ca. 1.300 Firmen. Seine Hauptwerbemittel sind Prospekte und Kataloge, daneben auch Anzewigen in Zeitungen und Zeitschriften. Seiner Vertreibsart entsprechend spezialisiert sich der Versandbuchhandel i.d.R. auf bestimmte Werke, die er in größerer Anzahl vertreibt und daher vom Verleger mit einem höheren Rabatt geliefert erhält. Dazu zählen besonders Lexika, Nachschlage- und Reihenwerke. Vielfach ist der Versandbuchhandel mit dem Reisebuchhandel verbunden. Dieser versucht, insbesondere umfangreiche und teuere Werke durhc Reisende (Vertreter) zu verkaufen. Die Reisenden spezialisieren sich auf wenige Werke, von denen sie sog. "Reisemuster" mitführen. Sie erhalten meist eine Provision auf die verkauften Werke; Lieferung und Rechnungsstellung werden durch die Reisebuchhandlung selbst besorgt. Für die besonderen Aufwendungen (insbesondere für Provisionen) erhält der Reisebuchhandel relativ hohe Verlagsrabatte. In Buchhandelsstatistiken wird auch der Internetbuchhandel in diese Kategorie gerechnet.

Quelle

  • Helmut Hiller/Stephan Füssel:Wörterbuch des Buches. Frankfurt am Main: Klostermann, 2006


Weblink

  • Diese Seite wurde zuletzt am 22. Mai 2008 um 12:03 Uhr geändert.
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