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Pay-per-Use

Aus ErwerbungsWiki

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Mit Pay-per-Use oder Pay-per-View bieten Verlage oder andere Anbieter von elektronischer Information eine Möglichkeit, z.B. einzelne Zeitschriftenartikel zu erwerben, ohne dass der Abschluss eines [[Lizenzvertrag))es nötig wird. Mit der Zahlung des entsprechenden Preises wird das Recht zu einem einmaligen Download des betreffenden Artikels übertragen. Es kann sich auch um ein temporär eingeräumtes Nutzungsrecht zur Recherche in einer Online-Datenbank handeln, wobei Preis und Nutzungsdauer je nach Anbieter und Produkt sehr variabel sein können.

Pay-per-Use-Angebote von Verlagen werden inzwischen auch in der EZB kenntlich gemacht, um die durch das neue Urheberrechtsgesetz notwenig geworden Auflagen für die Dokumentlieferung durch Bibliotheken erfüllen zu können.

Über Bibliotheken vermittelte und angebotene Pay-per-Use-Produkte werden z.B. von der Bayerischen Staatsbibliothek München und der Technischen Informationsbibliothek Hannover im Auftrag der DFG gehostet.

Verlage und Anbieter von Aggregatordatenbanken versuchen zunehmend, durch Pay-per-Use-Angebote, ihre Produkte direkt an die Endkunden zu vermitteln, wobei die Preise pro Artikel oft als prohibitiv einzustufen sind (> 20 €).

  • Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juli 2008 um 14:27 Uhr geändert.
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