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Ortsbuchhandel

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Der Ortsbuchhandel, ein Zweig des Sortimentsbuchhandels, spielt für Bibliotheken zumeist eine untergeordnete Rolle, da er in der Regel nicht die Leistungsfähigkeit von Library Suppliern besitzt. Durch die Buchpreisbindung kann er zwar im wesentlichen zu den gleichen Preisen liefern, oftmals sind ihm im Umfang der Beschaffung sowie in der Beschaffungsgeschwindigkeit Grenzen gesetzt. Probleme treten vor allem bei schwer beschaffbarer grauer Literatur sowie bei Spezialliteratur auf. Häufig tritt der Ortsbuchhandel an Bibliotheken heran und versucht sich als Lieferant zu etablieren. Es empfielt sich für größere Bibliotheken ein Leistungs- und Anforderungsprofil für Lieferanten zu entwerfen. Erfahrungen besitzt diesbezüglich beispielsweise die Bibliothek der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Insbesondere kommunale Träger von Bibliotheken sind daran interessiert, dass der Ortsbuchhandel durch die ansässigen Bibliotheken bedient wird, da sich der Umsatz auf das Steueraufkommen der Gemeinde auswirkt.

  • Diese Seite wurde zuletzt am 29. Mai 2008 um 20:54 Uhr geändert.
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