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Mikroform

Aus ErwerbungsWiki

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Mikroformen sind photographisch stark verkleinerte Wiedergaben von Büchern, Zeitungen, Bibliothekskatalogen oder anderen Nachschlagewerken.

Man unterscheidet

  • Mikrofilme (Rollfilme]
  • Mikrofiches (Planfilme in der Regel im Format DIN A6)

Mikroformen dien(t)en

  • der kostengünstigen Vervielfältigung und Verbreitung von Publikationen für einen begrenzten Leserkreis, z.B. Dissertationen
  • dem raumsparenden Angebot von Bibliothekskatalogen, Nachschlagewerken oder Volltexten aus externen Sammlungen
  • der raumsparenden und nachhaltigen Archivierung der Inhalte schützens-, erhaltenswerter Segmente des Bibliotheksbestands


Heute ersetzen elektronische Publikationen die Mikroformen

  • bei der kostengünstigen Vervielfältigung und Verbreitung von Publikationen für einen begrenzten Leserkreis, z.B. Dissertationen
  • beim raumsparenden Angebot von Bibliothekskatalogen, Nachschlagewerken oder Volltexten aus externen Sammlungen.

Insbesondere sekundär als Mikroform vertriebene Nachschlagewerke und Volltextsammlungen erfahren über ihre tertiäre Verwertung als elektronische Publikation eine Renaissance. Sie erreichen durch die Nationallizenzen bundesweite Verbreitung.


Quellen

Hiller, Helmut, Füssel, Stephan: Wörterbuch des Buches, 7. Aufl., Frankfurt 2006


Weblink

  • Diese Seite wurde zuletzt am 6. September 2008 um 22:46 Uhr geändert.
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