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Leipziger Buchmesse

Aus ErwerbungsWiki

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Die Leipziger Buchmesse ist

  • nach der Frankfurter Buchmesse die nächstgrößte Buchmesse in Deutschland
  • erster bundesweiter Branchentreff des Jahres mit der Funktion,
    • die Neuerscheinungen des Frühjahrs zu präsentieren
    • Impulse zu geben und Trends zu setzen.

Sie findet jeweils im März auf dem Messegelände in Leipzig statt.

Sie ist keine Handels-, sondern eine Publikumsmesse, die Autoren, Verleger und Leser miteinander in Kontakt bringt. Die klare Profilierung als Publikumsmesse kommt auch zum Ausdruck

  • im Literaturfestival Leipzig liest, das die Messe in Kooperation mit der Stadt Leipzig und dem MDR sehr erfolgreich veranstaltet
  • im Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, der vor allem Beiträge[r] zum Verständnis Mittel- und Osteuropas auszeichnet
  • in der Nominierung des Deutschen Jugendliteraturpreises.

Das Profil Publikumsmesse ist nach 1989 nicht allein aus der Notwendigkeit der Abgrenzung gegenüber der Frankfurter Buchmesse entstanden; bis zum Fall der Mauer war die Leipziger Buchmesse für das lesende Publikum und den Buchhandel ein herausragendes Forum des viel zitierten Leselands DDR.


Die Leipziger Buchmesse erlebte ihre erste Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert, als sie Frankfurter Buchmesse als wichtigste internationale Buchhandelsmesse ablöste.


Literatur

Artikel "Buchmesse" in: Kunze, Horst u.a. (Hrsg.), Lexikon des Bibliothekswesens, 2. Auflage, Leipzig 1974, Bd.1, S. 350f.

Zeckert, Patricia F.: Die Internationale Leipziger Buchmesse, in: Aus Polotik und Zeitgeschichte 11(2009) http://www.bpb.de/publikationen/5SP2ID,0,Die_Internationale_Leipziger_Buchmesse.html


Weblinks

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Leipzig liest

  • Diese Seite wurde zuletzt am 10. August 2009 um 12:59 Uhr geändert.
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