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Habilitationsschrift

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Die Habilitationsschrift ist konstitutiver Bestandteil des hochschulinternen Habilitationsverfahrens zur Feststellung der Lehrbefähigung, der venia legendi, auf einem universitären Fachgebiet. Sie dient dem Nachweis der wissenschaftlichen Eignung, der Befähigung zu selbständiger qualifizierter Forschung. Es handelt sich um

  • ein abgeschlossenes, druckfertiges, aber noch nicht publiziertes Werk. Im Unterschied zur Dissertation besteht keine Publikationspflicht.
  • eine Kumulation bereits in Fachzeitschriften publizierter Aufsätze im Rang einer Habilitationsschrift

Die pädagogische Eignung wird habilitationsbegleitend auf dem Wege der Lehrevaluation bzw. abschließend mit der Habilitationsvorlesung förmlich festgestellt.

Mit der Einführung von Junioprofessuren durch das 5. Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes (5. HRGÄndG) im Jahr 2002 wurde unter den Vorzeichen von internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein alternativer Zugang zur Professur geschaffen, der kein zeitaufwendiges Habilitationsverfahren vorsieht.


siehe auch

Hochschulschrift

  • Diese Seite wurde zuletzt am 6. September 2008 um 23:27 Uhr geändert.
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