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Erwerbungskooperation

Aus ErwerbungsWiki

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Die Erwerbungskooperation hat in Deutschland Tradition und umfasst ein breites Spektrum von der staatlichen Verordnung zu Kooperation von oben herab bis zu bibliothekarischen Initiativen auf verschiedenen Ebenen von unten herauf.

Definition

Die Erwerbungskooperation zielt lokal, regional oder national auf den Aufbau bzw. die Entwicklung eines physisch verteilten Bibliotheksbestands, aus welchem heraus entsprechend arbeitsteilig eine umfassende Literatur- und Informationsversorgung zu gewährleisten ist.

Hauptmotiv für Erwerbungskooperationen ist der Wunsch oder die Notwendigkeit, in komplexen Strukturen finanzielle Reibungsverluste zu vermeiden.

Geschichte

Historisch bedeutsame Schritte waren:

  • Althoffs Erlass, betreffend die Bibliotheken der Universitäts-Anstalten und deren Beziehungen zu den Universitäts-Bibliotheken im Königreich Preussen 1891. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 8 (1891), S. 550-551
  • Anweisung Nr. 22/1969 des Ministeriums für Hoch- und Fachhochschulwesen über die Stellung, Aufgaben und Arbeitsweise des Bibliothekswesens und der wissenschaftlichen Information an den Hochschulen vom 15. August 1969. In: Die Bibliotheksverordnung der Deutschen Demokratischen Republik und mit ihr in engem Zusammenhang stehende rechtliche Regelungen und Vereinbarungen / Hrsg. von der Geschäftsstelle des Bibliotheksverbandes der Deutschen Demokratischen Republik. Redaktion: Wilfried Kern. - 3. Aufl. - Berlin, 1980, S. 72-76.

Aktualität

In zweischichtigen Bibliothekssystemen ist die Erwerbungskooperation zwischen der Zentralbibliothek und den Institutsbibliotheken ein Dauerthema.

vgl. die im Folgenden aufgeführten Literturhinweise:

  • Diese Seite wurde zuletzt am 26. April 2009 um 20:24 Uhr geändert.
  • Diese Seite wurde bisher 5.363-mal abgerufen.