Meine Werkzeuge
User menu

Erwerbung mit Kreditkarte

Aus ErwerbungsWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche


Der Einkauf mit Kreditkarte hat sich in den Zeiten des Internet zu einem Standard entwickelt, der von vielen Anbietern als Voraussetzung für einen Einkauf gesehen wird. Vorbehalte der Nutzer bestehen jedoch weiterhin seitens der Gefahr, dass Kreditkarteninformationen abgefangen und missbraucht werden.

So sollte in der Regel versucht werden, wo immer möglich, die Kreditkarteninformationen dem Anbieter auf einem sicheren Weg mitzuteilen (z.B. via Telefon, Fax oder mit der gelben Post). Dies wird im Normalfall auch so akzeptiert.

Für Bibliotheken eröffnet der Einkauf per Kreditkarte

  • die Möglichkeit zur schnelleren Bestellung durch Online-Eingabe des Bestellauftrages
  • die Möglichkeit zum Einkauf bei Anbietern, die per se nicht über Rechnung liefern
  • die Möglichkeit zur Nutzung eines kostengünstigeren Bezugs bei bestimmten Anbietern


Für die Bestellung und Bezahlung von Medien aus "exotischen" Gegenden, ist dies oftmals die einzige Bezugsmöglichkeit.

Für die Einrichtung und Beantragung eines Kreditkartenkontos ist die jeweilige Trägereinrichtung, bzw. deren Haushaltsabteilung verantworlich. Hier muss ggf. zunächst Überzeugungsarbeit mit den o.g. Argumenten und Vorteilen geleistet werden. Hinweise auf bereits existierende Verfahren in anderen Häusern mögen dabei hilfreich sein (z.B. UB Frankfurt am Main).


Für die Bestellung via Kreditkarte gibt es zwei Optionen:

  • 1. über eine persönliche Kreditkarte, d.h. eine Person bestellt auf eigene Rechnung den gewünschten Gegenstand und lässt sich die entstandenen Kosten wieder von der Bibliothek erstatten. Dies kann in Ausnahmefällen die einzige Option sein, kann aber nicht über eine bestimmte finanzielle Größenordnung hinaus gehen.
  • 2. über den Einsatz einer sogenannten "Corporate Card". Auch diese wird gewöhnlich auf den Namen einer Person ausgestellt, die Mitarbeiter der entsprechenden Einrichtung sein muss und auch die jeweiligen Abrechnungen von dem Kreditinstitut erhält und sachlich und rechnerisch gegenüber der Finanzbuchhaltung verantwortlich ist. Hier wird aber nicht das persönliche Konto des Karteninhabers hinterlegt, sondern ein Konto der jeweiligen Einrichtung, über das die Ausgaben abgewickelt werden. Damit dies buchhalterisch korrekt abgerechnet werden kann, müssen die Abrechnungsdaten selbstverständlich entsprechend aufbereitet werden.

Die praktische Umsetzung ist abhängig von den jeweils eingesetzten bibliothekarischen Erwerbungssystemen und Finanzverwaltungssystemen.

Ein monatliches Bestelllimit ist unerlässlich, damit eine Kostenkontrolle auch darüber gewährleistet ist.

  • Diese Seite wurde zuletzt am 1. Juni 2008 um 14:31 Uhr geändert.
  • Diese Seite wurde bisher 2.282-mal abgerufen.