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Elektronisches Papier

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Nach Aussage des Buchwissenschaftlers Stefan Füssel (Institut für Buchwissenschaft, Universität Mainz) wird das dünne und flexible Display im Stande sein, unser Medienverhalten zu revolutionieren, da es die Vorteile des Internets mit den Vorteilen des Buches verbinde. Die Technik des elektronischen Papiers wird bereits in vielen Produkten eingesetzt (siehe: E Ink Corporation).

In einem Beitrag in der Beilage des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels (börsenblatt plus 2008; Börsenblatt Jg. 175. Heft 24, 12. Juni 2008) prognostiziert der Verfasser Roland Groß, dass sich mit Hilfe dieser Technik auch das schon totgesagte E-Book in Form eines digitalen Lesegerät einer Renaissance erfreuen werde.

Angesichts der Konvergenzentwicklungen (Integration vieler Funktionalitäten in ein einziges Gerät), wie es bei den Smartphones zu beobachten ist, mag dies fraglich sein. Führte der mobile Mensch früher im Extremfall neben seinem Handy und seinem Notebook noch seinen MP3-Player, seinen PDA, seine digitale Kamera mit sich, so sind alle diese Funktionen jetzt in einem einzigen Gerät vereint. Es wäre also abzuwarten, ob nicht auch die speziellen Lesefunktionen der E-Book-Geräte in ein solches multifunktionales Kommunikations- und Unterhaltungsmedium integriert werden, eine ergonomisch akzeptable Größe des Displays vorausgesetzt, was aber mit Hilfe des flexiblen elektronischen Papieres möglich wird.

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  • Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juli 2008 um 09:46 Uhr geändert.
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