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Bestandsaufbau

Aus ErwerbungsWiki

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Mit dem Begriff Bestandsaufbau werden Konfiguration und Weiterentwicklung eines Bibliotheksbestandes bezeichnet. Der Bestandsaufbau orientiert sich an:

  • der aktuellen Nachfrage
  • der Aufgabenstellung der Bibliothek (Universitäts-, Regional-, Spezial- oder Öffentliche Bibliothek)
  • örtlichen, regionalen oder überregionalen Sammelaufträgen
  • der Tradition der Bibliothek, dort vorhandenen Schwerpunkten, örtlichen Voraussetzungen und Erwartungen
  • der Größe der Bibliothek
  • dem Angebot des Marktes
  • den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Bestandsaufbau entsteht durch:

Man unterscheidet zwei Typen des Bestandsaufbaus:

  • bestandsorientiert (Archivbibliothek)
  • nutzerorientiert (Gebrauchsbibliothek)


Wichtige Säulen des Bestandsaufbaus, die letztendlich auch das Erwerbungsprofil einer Bibliothek beeinflussen, sind:


Der Begriff Bestandsaufbau diffundiert weitgehend mit den verwandten Begriffen Bestandsentwicklung und Bestandsausbau. Zudem wird er oft synonym zum Begriff Erwerbung verwendet. Die zur Realisierung eines Bestandsaufbaus notwendigen praktischen Erwerbungstätigkeiten wie Bestellung, Akzession oder Rechnungsbearbeitung sind unter entsprechenden Lemmata in der Kategorie Geschäftsgang beschrieben.


Literatur

  • Wiesner, Margot: Erwerbung und Buchhandel - Glossar. Berlin: Deutsches Bibliotheksinstitut, 1999
  • Die moderne Bibliothek: ein Kompendium der Bibliotheksverwaltung / hrsg. von Rudolf Frankenberger und Klaus Haller. München, 2004; S. 166-221
  • Gantert, Klaus, Hacker, Rupert: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Aufl., München 2008, S. 125-163
  • Diese Seite wurde zuletzt am 22. Oktober 2010 um 16:00 Uhr geändert.
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