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Bankgebühr

Aus ErwerbungsWiki

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Bankgebühren im Erwerbungsgeschäft der Bibliotheken fallen gewöhnlich bei Auslandsüberweisungen an. Deshalb sollten Bibliotheken ihre ausländischen Lieferanten, mit denen sie größere Umsätze haben, dazu bewegen, ein inländisches (deutsches) Bankkonto für Zahlungsvorgänge einzurichten.

Ab dem Jahr 2008 soll sich der Zahlungsverkehr in den EU-Staaten sowie Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein (EFTA-Staaten) innerhalb des sog. Sepa-Raumes im Wesentlichen als Euro-Inlandszahlungen bewegen. "Sepa" bedeutet Single Euro Payments Area = Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Damit können, zumindest innerhalb dieser Staaten, alle bargeldlosen Zahlungsbewegungen über eine einzige zentrale Bankverbindung laufen: die Firmen mit Niederlassungen im Ausland benötigen dann keine eigenen Bankverbindungen in jedem Land mehr. Das Rationalisierungspotential reicht aber über diese Harmonisierung hinaus. Der Sepa-Standard ermöglicht auch, Rechnungsdaten wie z.B. Kunden- und Rechnungsnummern von Anfang bis Ende des Zahlungsprozesses machinenlesbar durchzureichen.

Mit der Teilnahme der Banken und Firmen am Sepa-System sollten die Kosten sinken und damit auch die Höhe der Bankgebühren innerhalb des Sepa-Raumes sich verringern.

Damit eröffnen sich auch weitere Potentiale im Bereich elektronischer Datenaustausch.


Quelle

  • Wikipedia [1]
  • Diese Seite wurde zuletzt am 16. September 2014 um 07:51 Uhr geändert.
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