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Aggregatordatenbank

Aus ErwerbungsWiki

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Aggregatoren sind Dienstleister, die elektronische Inhalte verschiedener Verlage, in der Regel in Form von E-Books, elektronischen Zeitschriften aber auch auf Artikelebene organisieren, unter einer Oberfläche informationstechnisch aufbereiten, verwalten und vertreiben. Für den Erwerber dieser Inhalte (engl. content) sind die Diversität des Angebots und die Möglichkeit der Einzeltitelauswahl von Vorteil.

Auch Verlage stellen ihre E-Books und elektronischen Zeitschriften als Selbstvermarkter ins Internet.

Bekannte Anbieter von Aggregatordatenbanken:

zu unterscheiden sind:

  • Traditionelle Aggregatoren, z.B. ProQuest Information & Learning oder EBSCO, die für Verlage neue Märkte erschließen helfen, indem sie Volltexte zur Verfügung stellen und Zeitschriftenpakete, oder inhaltlich aufbereitetes Material in einem Fachportal anbieten
  • Gateway-Aggregatoren bieten Zugang durch Zeitschriftenagenturen (SwetsWise, EBSCO Journals Online u.a.), auch hier teilweise mit Volltexten und der Möglichkeit zur Subskription
  • Hosting-Aggregatoren verfügen über Volltexte, Backfile-Archive (z.B. Ingenta/CatchWord; Project MUSE, HighWire Press)

Anbieter von E-Books auf Aggregatoren-Plattformen:

  • angloamerikanischer Markt: Ebrary, MyILibrary, NetLibrary u.a.m.
  • deutscher Markt: ciando

Der Vertrieb der Inhalte (engl. content) kann in Kooperation mit einem Library Supplier erfolgen.

Oft werden die jeweils neuesten Ausgaben von Zeitschriftenartikeln mit einem Embargo der Verlage belegt. Über eine moving wall genannte Zeitschiene verschiebt sich dieses Embargo synchron zur Veröffentlichung der jeweils aktuellesten Hefte.

Quellen

Bauer, Bruno : Vademecum e-Zeitschriften; Glossar und Bibliographie. – Wiesbaden: Dinges & Frick, 2003. ISBN 3-934997-07-4

  • Diese Seite wurde zuletzt am 23. Juli 2008 um 07:36 Uhr geändert.
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